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Interviews
Hier präsentieren wir einige unserer Interviews, geordnet nach den Anfangsbuchstaben der Autoren.
Mehr über unsere Arbeit in diesem Bereich erfahren Sie hier.

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Jonathan Urla
Yogilates
Mosaik

Interview mit Jonathan Urla

Yogilates, die von Ihnen kreierte Kombination aus Yoga und Pilates, ist ein Megatrend in den USA. Auch in Deutschland zeichnet sich der Erfolg Ihrer Methode bereits ab. Können Sie kurz skizzieren, was Yogilates ist?
Yogilates vereint Prinzipien, Philosophien und Übungen aus Pilates und Yoga mit Elementen aus der Sportwissenschaft und dem Tanz. So entsteht ein komplettes Trainingssystem für Seele, Körper und Geist. Ziel ist es, einen angemessenen Lebensstil und das dazu passende Übungssystem zu finden. Es soll Spaß machen und gleichzeitig intelligent und inspirierend sein.

Für wen ist Yogilates gedacht? Können auch Ungeübte damit beginnen, oder braucht man Vorkenntnisse, beispielsweise aus dem traditionellen Yoga?
Yogilates tut jedem gut. Es enthält einfache Achtsamkeitsübungen, die jedem Menschen helfen, seinen Körper besser zu verstehen, mehr Körperbeherrschung zu erlangen und das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Man braucht keinerlei Vorkenntnisse aus dem traditionellen Yoga oder Pilates, bevor man mit Yogilates beginnt.

Welche Rolle spielen Atemübungen bei Yogilates? Haben sie einen ähnlichen Stellenwert wie beim Yoga?
Atemübungen sind bei Yogilates überaus wichtig. Eigentlich sind sie das entscheidende Element der Achtsamkeitsübungen und von grundlegender Bedeutung für alle Bewegungen. Mit Yogilates erfährt man gleich zu Beginn, wie man das Atmen einsetzen kann, um den Geist zu beruhigen und den Körper zu entspannen - so wie es auch bei der Meditation praktiziert wird. Man lernt mit dem Zwerchfell zu atmen. Dadurch wird das Atmen effizienter und unterstützt den Körper während des Trainings.

Welche Effekte lassen sich mit Yogilates erzielen? Zufriedenheit, Fitness, Gesundheit?
Yogilates verbessert die Fitness auf verschiedenen Ebenen. Nicht nur Stärke, Beweglichkeit und Durchhaltevermögen werden trainiert, sondern auch Koordination, Balance und Mobilität. Yogilates zeigt, wie man sich immer von seiner Mitte aus bewegt und eine korrekte Haltung bewahrt. Unnötige Anspannung im Körper und Stress werden reduziert. Man erreicht innere Ausgeglichenheit und Bewegungsfreiheit. Dies wirkt sich auf alle Aktivitäten positiv aus! Auch durch die abschließenden Entspannungsübungen wird Zufriedenheit erreicht: Stress wird abgebaut, die Stimmung hebt sich. Ich bin ein Anhänger der Philosophie, dass der Mensch eine gesunde Mitte in allen Dingen erreichen sollte. Das ist letztlich vernünftiger, als immer mehr und mehr erreichen zu wollen.

Gerade beim Yoga wird immer wieder betont, wie wichtig der Lehrer für das Fortkommen des Schülers ist. Lässt sich Yogilates allein durch Ihr Buch erlernen? Kann es den persönlichen Kontakt zum Lehrer ersetzen?
Es ist immer besser, mit einem Lehrer zu trainieren. Das Buch enthält aber viele nützliche Anleitungen, die dem Leser helfen, mit Yogilates richtig zu beginnen. Außerdem kann man mittlerweile DVDs beziehen, mit denen man genauso gut trainieren kann wie in meinen Kursen.

Die Fragen stellte Eva Hepper.
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