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Pressearbeit international

Pressearbeit International

Auf der Suche nach dem guten Leben sind wohl alle. Was aber passiert, wenn sich alle Vorzeichen ändern, wenn das, was als gesichert gilt, plötzlich keinen Bestand mehr hat?


Gebunden mit Schutzumschlag
336 Seiten
Alfred A. Knopf, New York 2006
ISBN 0-375-41140-2
Preis: 25,00 Dollar (unverbindlicher Richtpreis)

In "The Good Life" zeigt sich Jay McInerney wiederum als ausgezeichneter Chronist des New Yorker Lebens. Natürlich leben seine Helden in TriBeCa, natürlich trinken sie Wein aus der Toskana, natürlich könnte es sein, dass Salman Rushdie oder Paul Auster zum Dinner vorbeischauen. Glücklich sind sie, Intellektuelle aus der Verlags- und Medienwelt, nicht unbedingt. Die äußerlich heile Welt hat Risse. Zu zerbrechen droht sie nach der Zerstörung des World Trade Center am 11. September 2001. Wie dieses Ereignis die Menschen in New York bewegt und verändert hat, schildert McInerney, selbst Augenzeuge der Attentate und Helfer nach dem Unglück, auf mitreißende Weise. Bindungen lösen sich auf, entstehen neu, die Stadt wird von Beklemmung, aber auch von einem unbändigen Lebenshunger erfasst.
"Ich hatte nicht vor, einen Roman über diese Erfahrung [den 11.9.01] zu schreiben - ich war nicht einmal sicher, ob ich jemals wieder einen Roman schreiben würde. Dieses Buch spiegelt mein andauerndes Interesse an New York." Jay McInerney gilt als eines der talentiertesten Mitglieder des Brat Pack, einer Schriftstellergruppe, zu der auch Bret Easton Ellis gehört. Seine Bücher sind im renommierten Verlag Alfred A. Knopf erschienen, darunter "Brightness Falls". Aktuell ist keines seiner ins Deutsche übersetzten Bücher lieferbar. "The Good Life" erscheint am 31. Januar 2006.


Pressearbeit international

"Fear presides over these memories, a perpetual
fear. Of course no childhood is without its terrors,
yet I wonder if I could have been a less frightened
boy if Lindbergh hadn't been president or if I
hadn't been the offspring of Jews."


Gebundene Ausgabe
400 Seiten
Jonathan Cape, London 2004
ISBN: 0-224-07453-9
Preis: 24,00 Euro (unverbindlicher Richtpreis)

Bei den Präsidentschaftswahlen im Jahre 1940 verliert Franklin D. Roosevelt sein Amt an den berühmten und allseits bewunderten Flieger Charles A. Lindbergh. In flammenden Reden hatte sich dieser gegen den Kriegseintritt der USA ausgesprochen und damit die Bevölkerung auf seine Seite gebracht. Im Laufe der Zeit entpuppt sich der neue Präsident als Antisemit und Sympathisant von Hitler und Nazi-Deutschland.
In seinem neuen Roman schafft Philip Roth durch ein fiktives Szenario um authentische Personen der Zeitgeschichte eine beängstigende Atmosphäre. Am Beispiel der jüdischen Familie Roth schildert er die ungeahnten Auswirkungen, die seine Präsidentschaft binnen kürzester Zeit mit sich bringt. Jeder Einzelne sieht sich mit der Entscheidung konfrontiert wegzuschauen, einzugreifen oder mitzumachen. Zivilcourage und ethische Skrupel gehen, so scheint es, als erste über Bord. Schnell geht ein Riss quer durch die Bevölkerung, und auch innerhalb der Familie Roth kommt es zur Spaltung.
In der Tat war Charles A. Lindbergh keine unumstrittene Persönlichkeit. 1927 durch seinen Nonstop-Flug über den Atlantik berühmt geworden, fiel er später immer wieder durch antisemitische Äußerungen auf. Von 1936 an unternahm er mehrere Reisen ins nationalsozialistische Deutschland. 1938 bekam er für seine Verdienste als Pilot von Reichsmarschall Hermann Göring den "Deutschen Adler" verliehen, was in den USA zu Zweifeln an seiner Loyalität führte. Charles A. Lindbergh war gegen einen Kriegseintritt der USA und trat 1941 als Brigadegeneral zurück.

Rezension in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung"

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